DIE LINKE Neumünster fordert den Stadtpräsidenten und den Oberbürgermeister auf endlich die Augen zu öffnen.
Dass diese Herren es weder für nötig gehalten haben, auf dem Neujahrsempfang der Stadt Worte zum Thema Schliessung des Clubs 88 verloren zu haben, noch der Bitte nachgekommen sind, sich an der Mahnwache vor dem Rathaus am 29.11.11, anzuschließen, ist ein Affront gegen alle, die gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in Neumünster eintreten.
Auch für die ausländischen Mitbürger ist dieses Schweigen inakzeptabel. DIE LINKE Neumünster fordert den Oberbürgermeister auf, alle rechtlichen Möglichkeiten einer Schliessung der Nazi Treffs zu prüfen. Dazu gehören Club 88, Titanic, und der “Fightclub“ Athletic Ultra. Uns sind die juristischen Schwierigkeiten bekannt, aber es muss ein Zeichen gesetzt werden aus Sorge und Respekt gegenüber den ausländischen Mitbürgern.
Die Schließung dieser Nazi Treffs führt nicht automatisch dazu, dass die Hirne der Nazis frei von ihrer menschverachtenden Ideologie werden. Deshalb fordert die LINKE Neumünster außerdem, dass unverzüglich finanzielle Mittel zur Prävention bereit gestellt werden. Dieses Geld muss für die Aufklärung in Schulen, Sportvereinen und Betriebe eingesetzt werden. Nur wenn es gelingt der menschenverachtenden Ideologie den Nährboden entziehen, werden diese Themen kein Platz mehr in der Gesellschaft finden.
Dazu ist es erforderlich, dass ein breites Bündnis aller Demokraten entsteht, an der Spitze der Stadtpräsident und der Oberbürgermeister. Wie es andere Bürgermeister in anderen Städten tun. ( Beispiel Ratzeburg)
Jonny Griese
DIE LINKE Neumünster