Kieler Nachrichten 17.02.2017

Rentenniveau darf nicht noch weiter sinken

 

 69 Prozent der Deutschen fürchten laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag", dass ihre gesetzliche Rente im Alter nicht zum Leben reichen wird. Bei der jüngeren Generation der 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 93 Prozent.

"Dass die gesetzlichen Renten so in den Keller gehen und die Gefahr von Altersarmut steigt, ist kein gottgegebenes Schicksal. Es gibt machbare Alternativen, um heute die Renten von morgen zu sichern. Die Umfrage zeigt, dass schnell neues Vertrauen in die Rentenversicherung aufgebaut werden muss. Dazu gehört vor allem, dass das Rentenniveau nicht weiter so sinkt, wie die Politik beschlossen hat“,

so Jonny Griese Ratsherr der LINKEN

 

 DIE LINKE hatte bereits 2013 ein alternatives Rentenkonzept, welches gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung entwickelt worden ist, vorgelegt. Dieses Konzept sieht die Wiederherstellung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer umlagefinanzierten

Lebensstandardversicherung vor.

„Noch gibt es gut gefüllte Rücklagen in der Rentenversicherung, die müssen für die nötige Demografiereserve und die entsprechenden Leistungsverbesserungen genutzt werden. Die Politik muss jetzt handeln, und nicht erst diese Rücklagen verpulvern und sich dann wundern, wenn sie in der Sackgasse steckt. Wir haben konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt, wie heute die Rente von morgen gesichert werden kann - und muss! Die Rente muss reichen, um auch im Alter in Würde leben zu können“, so Griese abschließend.

 

 

Jonny Griese

Pressesprecher